Komposition

Am Anfang meines kompositorischen Schaffens habe ich mich vor allem mit modernem Jazz befasst. Ich habe versucht, abstrakte Konzepte aus der Neuen Musik, wie symetrische Skalen, Polytonalität, 12-Ton-Reihen, Isorhythmik, Lydian-Chromatic-Concept und einige mehr, mit Jazz zu verbinden. Diese Stücke habe ich zum großen Teil für mein Quartett geschrieben und sind zum Teil auf CD erschienen. Es exsistieren daneben aber auch Stücke für Big Band und Large Ensemble aus dieser Phase.

Im Laufe meines Kompositionsstudiums, welches ich nach meinem Saxophonstudium absolvierte, habe ich meine besondere Vorliebe für Theatralik, Witz, Ironie und Einfachheit in der Musik erkannt. Ich  realisiert, dass weniger die absolute Musik, sondern eher die Verbindung von Musik mit Text oder Szene oder Beidem die optimale Form meines künstlerischen Ausdrucks ist. Daher befasse ich mich momentan vor allem mit Musiktheater, Hörspiel, Performance und Liedern und dem Übergang zwischen diesem Formen, sowie dem Übergang zwischen Theater und Musik.